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Auch Männer sind betroffen - so senken Sie Ihr Knochenbruchrisiko

Knochenschwund ist bei Asiaten so gut wie nicht vorhanden. Warum das so ist und was Sie davon lernen können ist seit langem bekannt.

Was ist das Geheimnis der Asiaten? Haben sie andere Knochen als wir? Treiben sie mehr Sport? Ist es das andere Klima?

Neben vielen anderen Unterschieden gehört zu den Haupunterscheidungsmerkmalen ganz eindeutig die Ernährung. Die tägliche Menge an Phytoöstrogenen, die in Asien 12-mal so hoch ist wie bei uns, hat einen positiven Einfluss auf die Knochendichte, auf die Herzinfarktrate, auf die Entstehung von Krebs, z. B. von Brust- und Prostatakrebs, und sogar auf Schlafstörungen und depressive Verstimmungen.

Phytoöstrogene sind entscheidend an der Einlagerung des Knochenminerals Kalzium beteiligt. Ein Östrogenmangel führt bei Männern und Frauen zu Knochenschwund und erhöhter Brüchigkeit der Knochen.

Schützen Sie Ihre Knochen mit Sojaprodukten

Was wir in den westlichen Industrieländern über künstliche Hormone auszugleichen versuchen, ist bei den Asiaten in einem ihrer Grundnahrungsmittel, der Sojabohne, enthalten: Phytoöstrogene. Besonders reichhaltig kommen Phytoöstrogene in Sojamilch und Tofu vor.

Mit dem regelmäßigen Konsum von Sojamilch können Sie die Gefahr von Knochenbrüchen im Alter erheblich senken. Zu diesem Schluss kamen Wissenschaftler der Universität Cambridge in Großbritannien. 2.700 Personen im Alter zwischen 65 und 85 Jahren wurden in einer groß angelegten Studie mit Phytoöstrogene oder mit einem Placebo behandelt.

Wie die Wissenschaftler im British Medical Journal berichteten, sank bei der Gruppe, die Phytoöstrogene eingenommen hatte, das Risiko für Knochenbrüche um bis zu 33 %.

  • Knochendichte-Messungen sind nur Geldschneiderei! Professor Dieter Felsenberg vom Zentrum für Muskel- und Knochenforschung des Berliner Universitätsklinikums Benjamin Franklin warnte in einer Mitteilung der Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften: "Man misst zwar etwas, doch man weiß nicht was und verunsichert die Patienten!"

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